Bio

Biographie Anton

FOTO: PETER MOSIMANN, 17. 4. 2014 GYSENSTEIN BE:
FOTO: PETER MOSIMANN, 17. 4. 2014 GYSENSTEIN BE:

Anton ist in der Schweiz weltberühmt. Hier ein kurzer Abriss, wie es dazu kam:

Am 30.7. 1963 wurde ich in Bern ins Herz des Bildungsbürgertums geboren, was später zu starker Auflehnung und noch später zu so manchem Lied inspirierte.

Im zarten Alter von acht Jahren erfuhr mein Leben durch einen Schicksalsschlag eine jähe Wende: Im Garten des Landgasthofs zum durstigen Bruder in Utzigen geschah beim Bau eines Baumhauses ein Unglück: Ich reichte Bretter nach oben, dem Spielkameraden auf dem Baum fiel der Hammer aus der Hand und traf meine Stirne mit voller Wucht. Seither habe ich diese antonschen Ideen von Chirurgen, die rechts und links verwechseln, fluchenden Verkäufern, Wanderhallen und Leitern von Katzenquälkursen.

Mit 10 erhielt ich meine erste Gitarre. Besessenheit entsteht.Kinderbands – das Übliche.

1985 Gründung der Band „Pünktchen und Anton“, welche mit innovativer, witziger Musik zwischen Funk, Jazz, Rock und Experimental in der Schweiz für Furore sorgte und während sieben Jahren die Bühnen landauf, landab unsicher machte.

1985–1992 Unterwegs mit Pünktchen & Anton

Studium von Germanistik und Philosophie an der Uni Bern – nach einem Jahr abgebrochen zugunsten des Musikstudiums.

1991-1995 Berufsstudium an der Jazz Schule Luzern. Hauptfach Gitarre, Nebenfach Gesang.

1992 Tütü–Tour mit der Band „Anton“.

1994  Superanton-Tour mit der Band „Anton“.

1995 Gründung des Duos „Les deux guitares“  mit dem Gitarristen Markus Graf. A tribute to Django Reinhardt.

1996 zog ich ans Ende der Welt, in eine alte Mühle in Schangnau, im hintersten Emmental. Zusammen mit dem Kulturphilosophen und „Out in the Kraut“ Gründer Danilof Buri wohnten wir in einem wunderschönen Bauernhaus direkt an der Emme.

Im dort eingerichteten Studio entsteht unter dem Bandnamen „Anton and the Headcleaners“ die CD „Mess Age“, auf welcher acht meiner Instrumental-kompositionen verewigt wurden.

1998 flüchtete ich aus der immer chaotischer werdenden Wohngemeinschaft. Ebenfalls im Emmental, im wunderschönen Bauerndorf Gysenstein, konnte  mit viel Glück eine freistehende, stillgelegte Käserei erworben werden. Mit viel Fronarbeit von lieben Freunden wurde die Chäsi renoviert. Im Parterre entstand ein kleines Kulturzentrum – die Chäsbar – sowie ein Tonstudio, das Studio A, in dem alle zukünftigen CDs aufgenommen werden.

Als in Gysenstein der Dirigent des Männerchors zurücktritt, übernehmen meine Partnerin und ich kurzerhand die Leitung des Männerchors.

1999 Vorstand im Parteiausschuss der verheerenden Siechen.

2000 Gründung der  „Hellen Barden“. Erste Konzerte.

Ab 2001 Starttour der „Die Hellen Barden“.

2003 Die CD „A“ erscheint. Die Hellen Barden touren u.a. mit Peter Sarbach, der seine CD’s ebenfalls im Studio A aufnimmt.

Die Tom Waits Coverband „Raindogs“ formiert sich anlässlich von meinem vierzigstem Geburtstag.

2005 Gründung des  „Adoleszenz- und Geriatrieorchesters“, zusammen mit dem hoch begabtem Gitarrenschüler Sam Mösching.

Herbst 2005: Die zweite CD der Hellen Barden „Sinn“ erscheint.

Herbst 2007: Die dritte CD der Hellen Barden „Ruumschiff“ erscheint.

November 2009: Gewinner des Stipendiums „ Artist in Resdidence“, Nairs

Sommer: 2010: Aufenthalt im Künstlerhaus Nairs. Komponieren neuer Instrumentalmusik für „ Anton and the Headcleaners“

Herbst 2010: Die Liedermacher CD: „ Ansichten eines afghanischen Hirtenhundes „ erscheint“.

Sommer 2011: Die neue CD der Headcleaners „Rotor“ erscheint.

2012: Die neue Headcleaners CD „Rotor“ erhält in Deutschland Traumkritiken. Auftritte an grossen Festivals.

2013: Gewinner des Kulturpreises der Gemeinde Konolfingen ( Kulturlokal Chäsi),

2014: Leitung Zapperlot-Festival,Schangnau (Festival für innovative und fun-tasievolle Musik)

2015: Liedermacher-Freakshow: Gemeinsame Tour mit den deutschen Künstlern Götz Widmann, Rüfiger Bierhorst, Robert Kaufmann u.a.

Varia

Von 1985 bis heute über 1’500 Konzerte mit acht verschiedenen Bands

Wichtigste Bands: „Pünktchen und Anton“, „Anton and the Headcleaners“, “Die Hellen Barden“

Bisher erschienen sind neun „CD’s“ mit eigenen Instrumentalkompositionen, bzw. Liedern.

Todesdatum und Todesursache waren bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Dafür die Geburtsursache: Ein Koitus.